häufige Fragen

Um ein wenig die Berührungsangst zu nehmen haben wir hier ein paar Fragen aufgelistet, die uns schon häufiger begegnet sind.

 

„Wie läuft so ein Treffen ab?“

Wir haben zwei Arten von Treffen. Einerseits treffen wir uns in den Räumlichkeiten des Selbsthilfebüros am Schwabentor, in der Regel am ersten Montag im Monat, um ohne großes Drumherum in einer ruhigen Atmosphäre ein bis zwei vorgeschlagene Themen zu besprechen. Das geht über „Wie geht mein Umfeld mit meiner Krankheit um?“ oder „Achtet ihr nun mehr auf euch?“

Andererseits, meist so im 2-Wochen-Wechsel, gehen wir zusammen was Trinken oder Essen, verbringen einen schönen Abend miteinander. Dadurch lernt man sich besser kennen, wir sind unter Gleichgesinnten, es entstehen Freundschaften und verrückte Ideen.

 

„Wie ist die Stimmung bei den Treffen?“

Oberste Prämisse: Es gibt kein Selbstmitleid bei uns. Fakt ist nämlich, dass wir diese Krankheit haben. Also lernen wir, mit ihr umzugehen, und das natürlich so gut wie möglich. Wir stärken uns, tauschen uns über alles Mögliche aus, von Tipps oder Auskotzen über doofe Ärzte ist alles dabei.

Lachen tut gut und heilt. Tränen befreien und sind ehrlich.

 

„Gibt es eine Altersgrenze?“

Nein, weder nach oben, noch nach unten. Derjenige, der sich bei uns wohlfühlt, ist herzlich willkommen. Natürlich kann es sein, das man mit gehobenem Alter nicht mehr übers Studium oder Kinderwunsch sprechen möchte. Dann musst du überlegen, ob eine andere Gruppe vielleicht passender wäre.

 

„Kann ich einfach mal so vorbeischauen?“

Klar. Man kann dich ja schließlich nicht zwingen zu bleiben. =)

Du als Betroffener kannst immer mal bei einem Treffen mitmachen und fühlen, ob es für dich das Richtige ist. Wenn du merkst, dass dir die Konfrontation mit deiner Krankheit in diesem Maße zu viel ist, steht es dir frei, auch nur an den „lockeren Treffen“ teilzunehmen, um einfach mal unter Gleichgesinnten zu sein. Alles freiwillig. =)

Eine unserer verrückten Ideen. =)